Port-au-Prince

Haiti

Die Hauptstadt von Haiti Port-au-Prince

Port-au-Prince ist mit ungefähr 1,3 Millionen Einwohnern nicht nur Haitis bevölkerungsreichste Stadt, sondern gleichzeitig auch die Hauptstadt des Landes. Um Port-au-Prince leben herum leben weitere 1 Million Menschen, die überwiegende Mehrheit allerdings in Armut.

An den Hängen um die Stadt herum grenzt ein Slum an das andere. Nach dem großen Erdbeben im Jahr 2010, bei dem große Teile der Stadt zerstört wurden, befindet sich Port-au-Prince immer noch im Wiederaufbau. Das Epizentrum des Erdbebens lag nur etwa 20 km entfernt und somit waren die Schäden immens.

Geld von der Europäischen Union

Nicht weniger als eine halbe Milliarde Euro hat alleine die EU für den Wiederaufbau gestellt. Aber auch die USA beteiligten sich mit größeren finanziellen Mitteln. Mit diesen Geldern soll vor allem das Zentrum der Stadt wieder hergestellt werden, denn der Tourismus ist einer der entscheidenden Wirtschaftsfaktoren Haitis, neben dem Handel mit Textilien, Zucker und Kaffee.

Ziel ist es bis zum Jahr 2020 alle zerstörten Gebäude und Einrichtungen wieder aufzubauen. Die Küstenstadt kann aber auch geschichtlich gesehen auf eine bewegte Vergangenheit zurück blicken. Als Christoph Kolumbus 1492 als erster Europäer seinen Fuß auf dieses Land setzte, lebten hier schon seit über 2000 Jahren Menschen.

Port-au-Prince wurde schon einmal zerstört

Im 16. Jahrhundert wurde die Stadt gleich zweimal zerstört, einmal von den Franzosen und gegen Ende des Jahrhunderts von den Engländern erneut. Danach wurde das Leben in der Stadt lange von holländischen Pelzhändlern und französischen Piraten geprägt, ehe Mitte des 18. Jahrhunderts die Franzosen die Stadt Port-au-Prince gründeten, um den immer wieder kehrenden Eroberungsversuchen der Engländer und Spanier einen Riegel vor zu schieben.

Seit 1804 ist Port-au-Prince die Hauptstadt des unabhängigen Staates Haiti. Im Jahr 2004 kam es dann in der Stadt zu größeren politischen Unruhen. Der Ausnahmezustand wurde ausgerufen. 2010 folgte dann das große Erdbeben. Doch so langsam erwacht die Stadt wieder zu neuem Leben.

Viele Touristen wollen die Stadt und das Land kennen lernen und interessieren sich für die kolonialistisch geprägten Bauwerke der Stadt, allen voran der Präsidentenpalast, die Nationalbibliothek und die schöne Kathedrale.

Darüber hinaus gibt es 4 sehenswerte Museen in Port-au-Prince, die einen Besuch lohnen. Im Musée Panthéon National wird die Geschichte Haitis aufgezeigt. Unter anderem kann man hier den Anker der Santa Maria – das Schiff des Christoph Kolumbus – bestaunen.

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Sehr schön für Touristen ist vor allem das Musée dü Peuple Haitien, denn hier kann man Haitis Geschichte bis zurück in die Indianer- und Sklavenzeit zurück verfolgen. Eine Abteilung ist dem für Haiti berühmten Voodoo-Kult gewidmet.

Im Musée d’Art Haitien findet man hauptsächlich Malerei. Hier spannt man den Bogen von den Alten Meistern bis hin zur Naiven Malerei der Moderne. Im Centre d’Art hingegen kann man vor allem Kunstwerke einheimischer Künstler bewundern.

Alle 4 Museen zusammen geben somit einen umfassenden Eindruck über Kunst, Kultur und Geschichte von Port-au-Prince und des Landes Haiti.
Nicht zuletzt kommen aber auch vielen Touristen ins Land um den Küstenort Port-au-Prince und seine schönen Strände zu genießen.

Die Besucher erwartet somit ein toller Mix aus Kolonialer Architektur, Haitianischer Lebensart und Erholung an karibischen Stränden.

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