Saint Croix

Amerikanische Jungferninseln

Saint Croix und die Amerikanischen Jungferninseln

Bei Saint Croix handelt es sich um eine Insel der amerikanischen Jungferninseln, die in der Karibik (im Bereich der kleinen Antillen) liegen. Folglich ist Saint Croix mit 213 Quadrat-Kilometern die Größte der Jungferninseln. Die Einwohnerzahl liegt bei ca. 51.000 und dies ist die bevölkerungsreichste Insel im Bereich der Jungferninseln.

Ursprünglich gehörte Saint Croix nicht zu den weiter nördlich sich befindenden Jungferninseln, so wie es von Christoph –Kolumbus 1493 einmal festgelegt wurde. Dies änderte sich dann jedoch im Verlauf der Geschichte.

Die Insel Saint Croix ist über 45 Kilometer lang und ca. 11 Kilometer breit. Aber bei den höchsten Erhebungen auf den Inseln handelt es sich um den Mount Eagle (334 Meter über dem Meeresspiegel) und dem Blue Mountain (326 Meter über dem Meeresspiegel). Die beiden Städte, die sich auf Saint Croix befinden, heißen Christiansted und Frederiksted.

Die Insel und die Vulkane

Saint Croix hat einen vulkanischen Ursprung. Das östliche Ende der Insel ist häufig trocken. Und deshalb sind dort auch eine Vielzahl von Kakteen anzutreffen. Eine Hügelkette mit einer Höhe von mehreren hundert Metern hält von diesem Gebiet die Regenwolken ab. An der Westseite befinden sich dicht bewaldete Gebiete mit Regenwald. Die größeren Ebenen in der Inselmitte dienten im 18. und 19. Jahrhundert intensiv dem Zuckerohranbau. Damals befanden sich bis zu 300 Zuckerplantagen auf der Insel. Deshalb ist die Insel auch heute noch nicht in Gemeinden, sondern in Plantagen aufgeteilt.

Heutzutage befinden sich an der Nord- und Ostküste viele Hotelanlagen und die dazu gehörenden Strände. Im Süden liegt die größte Ölraffinerie der Welt. Hierbei handelt es sich zugleich auch um den größten Industriebetrieb auf der Insel. In dieser Raffinerie wird das auf der Insel Saint Lucia zwischengelagerte Rohöl, das zum Teil aus dem arabischen Bereich stammt, weiterverarbeitet. 1998 wurden von Venezuela ca. 50 % der Anteile dieser Ölraffinerie erworben. Derzeit werden ca. 450.000 Barrel Benzin pro Tag produziert.

Außerdem befindet sich eine Glasschmelze auf der Insel, wo Glas wieder aufbereitet wird. Auch eine Firma, die Weltraum-Raketenteile herstellt, ist auf der Insel angesiedelt. Zusätzlich ist eine bedeutende Uhrenindustrie ist hier vor Ort. Von sieben Fabriken aus wird der Weltmarkt beliefert.

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Die Geschichte

Ursprünglich wurde die Insel von den Arawak und den Kariben bewohnt. Am 14. 11. 1493 landete Christoph Columbus auf der Insel und verlieh ihr den Namen Santa Cruz. Bei den Reibereien mit den Bewohnern der Insel kamen zwei Personen ums Leben. Dieser Vorfall löste einen Krieg aus, der erst beendet werden konnte, als die Spanier die Insel als Kolonie aufgaben.

Im 17. Jahrhundert siedelten auf der Insel Holländer und Engländer. In den darauf folgenden Jahren wechselte die Insel mehrmals ihre Besitzer und wurde 1733 von der Dänisch Westindien –Kompanie gekauft. 1917 wurde dann die Insel von Dänemark an die USA verkauft. Heute gehören die Inseln als ein nicht inkorporiertes amerikanisches Außengebiet zu den USA.

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