Santo Domingo

Dominikanische Republik

Santo Domingo in der Dominikanischen Republik

Mit fast 3 Millionen Einwohnern ist Santo Domingo die Hauptstadt der Dominikanischen Republik die sich im Süden des Landes befindet. Als Christoph Kolumbus im 15. Jahrhundert an der südlichen kilometerlangen feinsandigen von Kokosnusspalmen umsäumten Küste der Karibik-Insel an Land ging und sie Hispaniola („kleines Spanien“) nannte, begann die kontinuierliche europäische Besiedelung Amerikas. Im Jahr 1496 gründete sein Bruder Bartolomeo Kolumbus die von Korallenriffen und kristallklarem warmen Wasser umgebene Hauptstadt der Dominikanischen Republik. Von der heute vierspurige Autobahnen in die zahlreichen im Umland liegenden Ferienresorts und in idyllische alte Zuckerstädte wie La Romana und San Pedro de Macoris führen. Mittlerweile verbinden zwei U-Bahn-Linien auf insgesamt 48 km Strecke 30 Stationen in der Stadt.

Der Hafen

Im wichtigsten Hafen des Landes „La Haina“ an der Mündung des Rio Ozama legen heute riesige Kreuzfahrtschiffe an. Während der in der Nähe liegende Flughafen „Las Américas“ internationale Fluggesellschaften bedient, um Sporturlauber und Erholungssuchende gleichermaßen in der Dominikanischen Republik mit warmem Badewetter rund um das Jahr willkommen zu heißen. In der am Steilufer liegenden Altstadt mit engen Straßen und historischen Häusern mit eindrucksvollen Wappen von Familien, die an der Eroberung Lateinamerikas beteiligt waren, vertreiben sich Männer unter hohen Bäumen durch Domino spielen die Zeit. Dort füttern Frauen und Kinder Tauben und schlendern Studenten Richtung Kunstschule.

Besonderes Flair

Zu der Tagesmischung aus modernem lateinamerikanischen Flair und dem Charme der alten Welt kommen am Abend die Klänge von Merengue- und Salsa-Musik aus Autos und von Freiluft-Restaurants. Das Nachtleben spielt sich vor allem auf dem Malecón ab, der langen Uferstraße. Junge feierfreudige Menschen bevölkern das Straßenbild in der karibischen Metropole mit fast drei Millionen Einwohnern. Die Stadt hat vier Universitäten und ein Technologie-Institut. Nachtleben, Shopping, Botanischer Garten, Aquarium sowie der „Parque Los Tres Ojos“ bringen willkommene Abwechslung in einen Strand- oder Wassersporturlaub. Im von der UNESCO erklärten Weltkulturerbe-Viertel finden sich die Relikte der über Jahrhunderte andauernden Kolonialzeit. Das Fortaleza Ozama aus dem Jahr 1503 mit dem Torre del Homenaje über der Flussmündung des Ozama ist die älteste Festung Amerikas und schützte einst die Stadt vor Piraten.

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Die beeindruckende älteste Kathedrale Amerikas, die Basilica Menor de la Virgen de la Anunciación, gilt als „die Unvollendete“. Da sie 1540 ohne die ursprünglich geplanten Glockentürme eingeweiht wurde. Und diese selbst später nie ergänzt wurden. Es heißt, dass die Arbeiter sich vor der Glocken-Errichtung „aus dem Staub“ gemacht haben. Um auf Goldsuche zu gehen.

Der Haupteingang der Kathedrale führt auf den Kolumbusplatz mit einer eindrucksvollen Statue von Christoph Kolumbus. Der Sohn und Erbe Diego erbaute 1514 den Alcázar de Colón. Er residierte in dem prachtvollen Palast. Touristen flanieren heute über die Calle las Damas, der einstigen Promenade der Hofdamen. Sie bestaunen die Ruinen des von Franziskanern als erstes Kloster Amerikas gegründete Monasterio de San Francisco. Oder verweilen an den vielen weiteren Gotteshäusern, Klöstern und Denkmälern in der Hauptstadt Santo Domingo.

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